Deutscher Start-up-Boom

Für Gründer ist Deutschland bekanntlich kein leichtes Pflaster: zähe Bürokratie, zurückhaltende Wagniskapitalgeber, enges regulatorisches Korsett. Nun aber vermeldet der Start-up-Verband erfreuliche Wachstumszahlen: Bis Ende September ist mit rund 8 Milliarden Euro schon mehr Venture Capital in Start-ups geflossen als im gesamten Vorjahr (7,5 Milliarden). Zudem haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits zehn […]

Wir rufen Sie gerne zurück

Gerne stehen wir Ihnen persönlich Rede und Antwort.

Mit dem Absenden stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten sowie der Kontaktaufnahme per E-Mail, Post oder Telefon zu.

Für Gründer ist Deutschland bekanntlich kein leichtes Pflaster: zähe Bürokratie, zurückhaltende Wagniskapitalgeber, enges regulatorisches Korsett. Nun aber vermeldet der Start-up-Verband erfreuliche Wachstumszahlen: Bis Ende September ist mit rund 8 Milliarden Euro schon mehr Venture Capital in Start-ups geflossen als im gesamten Vorjahr (7,5 Milliarden). Zudem haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits zehn junge Unternehmen die Bewertungsgrenze von 1 Milliarde Euro durchbrochen, was sie zu einem „Einhorn“ macht. 39 davon gibt es jetzt in Deutschland, ein neuer Rekord.

Hinter dem Boom stehen vor allem zwei Großtrends: Rüstung und KI. Rüstungs-Start-ups profitieren von den enormen Investitionen, die in den kommenden Jahren nicht nur hierzulande in den Bereich gepumpt werden. KI wiederum gehört laut der Umfrage „Deutscher Start-up Monitor“ bei mehr als jeder zweiten Neugründung zum Kern des Produkts – und vereinfacht zudem den Gründungs- und Aufbauprozess.

Das nun etwas reichlicher fließende Wagniskapital kommt indes nicht in der Breite der Start-up-Szene an, sondern konzentriert sich weitgehend auf die Spitze. Ohnehin sind die Summen zu gering, um mit den USA ernsthaft konkurrieren zu können: Dort wurden 2025 je nach Definition zwischen 274 Milliarden und 339 Milliarden US-Dollar an Wagniskapital investiert.

Aktuelle News

Neue Regeln für Darlehensvermittler
Ab dem 20. November gilt der neue Paragraf 34k der Gewerbeordnung (GewO), der die Vermittlung von Allgemein-Verbraucherdarlehen regelt. Bisher reichte eine Erlaubnis nach Paragraf 34c GewO, die im Wesentlichen lediglich Zuverlässigkeit (Führungszeugnis, Gewerbezentralregister) und geordnete Vermögensverhältnisse voraussetzt. Die EU-Verbraucherkreditrichtlinie, die mit der Novelle in deutsches Recht übertragen wird, setzt jedoch höhere Standards. Künftig müssen Kreditvermittler […]
Muss man E-Bike-Akkus nach leichtem Sturz prüfen lassen?
Diese Frage wurde kürzlich vor dem Oberlandesgericht Oldenburg verhandelt. Geklagt hatte der Wohngebäudeversicherer eines Mietshauses, an dem es infolge eines E-Bike-Akkubrands zu Schäden in Höhe von 54.000 Euro gekommen war. Die Ursache lag mutmaßlich in einer Schädigung des Akkus bei einem leichten Sturz zwei Monate zuvor. Die E-Bike-Besitzerin hatte das äußerlich unversehrte Gefährt in der […]